Sprachreise der Stufe 11 nach London

Nach einer sechzehnstündigen Busfahrt kamen wir erst am Nachmittag des 17. März in Canterbury an. Leider war bei unserer Abfahrt in Taucha so viel Schnee gefallen, dass die beiden Busse nur sehr langsam fahren konnten. Das bedeutete, dass wir unseren Tunnel-Shuttle-Zug nicht mehr planmäßig erreichen konnten und lange auf den nächsten warten mussten.

Nach der Ankunft in London-Catord erreichte Spannung ihren Höhepunkt, denn die erste Nacht in den Gastfamilien rückte in Nähe. Wir alle waren mächtig aufgeregt und so kann sich sicherlich jeder gut vorstellen, dass es am nächsten Morgen viel zu erzählen gab…

      

Eine Stadtrundfahrt mit Stadtführerin Yasha, die uns die City von London mit ihrem englischen Humor näher brachte, Speaker‘s Corner mit vielen neugierigen Menschen, Straßenmärkte in Camden Town und Straßenkünstler  in Covent Garden standen am Sonntag auf dem Programm.

Motiviert nahmen wir am Montag zum City Walk durch London die Beine in die Hand. Unsere Mühe, die 257 Stufen der wunderschönen St. Paul´s Cathedral zu erklimmen, wurde mit einer unglaublichen Sicht in schwindelerregender Höhe über die City belohnt.

       

Am Dienstag war Theatertag. Im Globe Theatre führte uns  ein humorvoller Schauspieler in die Zeit von William Shakespeare und erteilte uns eine Lektion über die Theaterwelt vor 500 Jahren. Den Kontrast erlebten wir am Abend beim ABBA-Musical „Mamma Mia“ Von unseren Plätzen im oberen Bereich des Theaters hatten wir einen atemberaubenden Blick weit nach unten auf die Bühne. Viele der bekannten Hits wurden mitgesungen. Tolle Stimmung!

Der Besuch des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussaud‘s sowie die Fahrt zur königlichen Residenz nach Windsor am Mittwoch beeindruckten uns ebenfalls. Einige liefen sogar noch über die Themse-Brücke und erkundeten die alte Schulstadt Eton. Am nächsten Tag belohnte uns die Sonne mit einer besonders tollen Aussicht vom London Eye. Zuvor besichtigten wir in Greenwich das Observatorium mit dem Nullmeridian, der die Welt in Ost und West teilt und die Zeit für die ganze Welt vorgibt. 

       

Nach der letzten Nacht in den Gastfamilien und einer herzlichen Verabschiedung ließen wir die Fahrt mit dem Tower of London und den dort zu besichtigenden Kronjuwelen und Foltergeräten ausklingen. Voller Eindrücke, etwas erschöpft und in freudiger Erwartung auf das heimische Bett kann man zusammenfassend sagen, dass es eine tolle Reise war, die uns allen eine wunderschöne und erfahrungsreiche Woche beschert hat.

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