Unser traditioneller Geschwister-Scholl-Tag

Gemäß unseres Leitbildes „Mit Tradition in die Zukunft“ erlebten die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums einen thematischen Tag, der sich entsprechend ihres Alters mit Fragen der Ausgrenzung, des Widerstandes während der NS-Zeit und Vorurteilen beschäftigte.

Die Schüler der Klassenstufe 5 sahen im Leipziger „Theater der Jungen Welt“ das neue Stück „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ und diskutierten darüber. Ein Höhepunkt für die Schüler der 5. Klassen war das Vorstellen der Namensgeber unserer Schule durch Schüler der Jahrgangsstufe 11. Interessiert lauschten die Fünftklässler vor den Fotos von Hans und Sophie Scholl den Vorträgen über ihr Leben und den mutigen Widerstand der "Weißen Rose" gegen die nationalsozialistische Diktatur. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe waren über das Vorwissen der Jüngeren erstaunt und überrascht, wie sensibel sie mit diesem Thema umgingen. Ihre Wissbegierde führte sogar soweit, dass das Klingelzeichen zur Pause überhört wurde.

         

Die Problematik Judenfeindlichkeit im Nationalsozialismus wurde anhand von zwei Bilderfolgen „Mein Freund Paul“ und „Spielzeugland“ in der Klassenstufe 6 aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 fuhren in das ehemalige KZ „Buchenwald“. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 sahen gemeinsam den Film „Sophie Scholl – die letzten Tage“ und diskutierten die Vorbildrolle der Heldin. Dabei ging es schwerpunktmäßig auch um moralische Werte, wie z.B. Zivilcourage, damals und heute. 

  Theresa Richter, Schülerin der Jahrgangsstufe 11