Tag spiritueller Orientierung für Schüler*innen des Jahrgangs 8 des GSG Taucha

Es ist nicht selbstverständlich, dass das Schuljahr mit einem Tag spiritueller Orientierung in einem Kloster beginnt. Umso löblicher, dass das GSG Taucha diesen Tag im Schulspezifischen Profil mit gesellschaftlichem Schwerpunkt festgeschrieben hat – und zwar im Kloster Helfta.

43 Schüler*innen wurden in Ora et labora eingeführt, machten sich auf den Weg und fotografierten auf dem weitläufigen Gelände, was sie besonders anspricht. Schließlich am Nachmittag unter Anleitung das Begehen des Labyrinths und eine praktische Einführung in Wu wei.

Will man die Intention dieses Tages auf den Punkt bringen, so eignen sich dafür die Anregungen des Jesuiten Anthony de Mello

»Das Glück ist ein Schmetterling.
Jag ihm nach und er entwischt dir,
setz dich hin,
und er lässt sich auf deiner Schulter nieder.«

H. Temper

Profilfahrt zum Kloster Helfta

Am Mittwoch, den 30.9.2020, trafen sich alle GeWi– Schüler*innen der achten Klasse vor den Wyn-Passagen, um eine Tagesexkursion zum Kloster Helfta zu unternehmen.

Nach der eineinhalbstündigen Busfahrt kamen wir auf dem großen Klostergelände an und wurden von Herrn Lange empfangen. Er führte uns in das Haus vor dem Teich, wo wir in zwei Gruppen geteilt wurden.
Unsere Gruppe beschäftigte sich zunächst mit dem klösterlichen Leben. Davon erzählten uns die Schwestern Christiane und Pauline und anschließend haben wir in Kleingruppen verschiedene Alltagsaufgaben aus dem Klosterleben schauspielerisch dargestellt.
Außerdem haben weitere Schüler*innen zu den Aufgabenbereichen passende Stellen aus „Die Regeln des Benedikt“ vorgelesen.
Als wir fertig waren, wechselten wir die Aufgaben. Die andere Gruppe arbeitete dann mit den Nonnen und wir gingen zu Herrn Lange, der uns etwas über die Geschichte des Klosters erzählte. Danach durften wir das Klostergelände besichtigen und besonders beeindruckende Orte oder Gegenstände fotografieren und an Herr Lange schicken. Bei dieser Erkundungstour sind viele schöne Bilder entstanden. Diese schauten wir uns gemeinsam an und wir besprachen, was sie bedeuten und warum sie aufgenommen wurden.

Anschließend gingen die Nonnen zu ihrem Mittagsgebet, das anschauen durfte, wer wollte.
Es war sehr interessant zuzuhören, wie sie abwechselnd auf deutsch und lateinisch sangen, zu Gott sprachen und ihn lobten.
Nach dem 15-minütigen Gebet begann unsere Mittagspause. Insgesamt hatten wir eine Stunde Zeit, um in Fastfood-Läden was zu essen, im Supermarkt einzukaufen oder um uns auf dem Gelände auszuruhen.

Nach der Pause versammelten wir uns und das Programm ging weiter.
Wir wurden noch mal in die gleichen Gruppen eingeteilt und für uns ging es los, mit den Schwestern Christiane und Pauline, zu einem „lebendem“ Labyrinth. Das wird so genannt, da die Wege von Sträuchern, Büschen und Kräutern umrandet werden. Wir hatten die Aufgabe, still Schwester Pauline hinterherzulaufen. Damit wir nicht nur äußere, sondern auch innere Stille finden konnten, sollten wir uns ganz auf uns selbst konzentrieren. Wir sollten unsere Ängste vor anstehenden Ereignissen ablegen, darüber nachdenken, wofür wir dankbar sein können und daraufhin haben wir überlegt, was die Person vor uns für Schwierigkeiten haben könnte und wir wünschten ihr Glück dabei. Dieses intensive Laufen hat uns unsere innere Stille gezeigt und in uns selbst kehren lassen. Anschließend durften wir den Nonnen noch Fragen stellen, wodurch wir viel über ihre Entscheidungen ins Kloster zu gehen erfuhren.
Herr Lange hatte in der Zwischenzeit eine Diashow mit den von den Schüler*innen gemachten Bildern erstellt und wir schauten uns noch einmal alle Fotos an. Weil auch Bilder vom Labyrinth dabei waren, kamen wir auf die innere Stille zu sprechen.
Das war eine gute Überleitung zum nächsten Thema: Alltagsstress. Wir stellten fest, dass durch die Schule schon bei jungen Menschen großer Stress entsteht und dass es schwer ist, herunterzukommen. Doch da hatte Herr Lange einen Trick namens “Wu Wei“ für uns.
Dafür setzt man sich einfach auf einen Stuhl, legt die Hände in den Schoß und macht ca. 10 Minuten lang nichts. Wir haben das gleich mal ausprobiert und festgestellt, wie gut das tut.
Aber dann war unsere Zeit fast schon um.
Herr Lange verabschiedete sich noch mit den Worten „Grübeln ist Gift für die Seele“.

Schon eine halbe Stunde später mussten wir vom Kloster Abschied nehmen und in den Bus einsteigen. Nach diesem schönen Ausflug hatten wir alle gute Laune und waren natürlich auch ein wenig erschöpft.
Hanna Thon, Klasse 8d

Tag spiritueller Orientierung für Schüler*innen des Jahrgangs 8 des GSG Taucha

Es ist nicht selbstverständlich, dass das Schuljahr mit einem Tag spiritueller Orientierung in einem Kloster beginnt. Umso löblicher, dass das GSG Taucha diesen Tag im Schulspezifischen Profil mit gesellschaftlichem Schwerpunkt festgeschrieben hat – und zwar im Kloster Helfta.

43 Schüler*innen wurden in Ora et labora eingeführt, machten sich auf den Weg und fotografierten auf dem weitläufigen Gelände, was sie besonders anspricht. Schließlich am Nachmittag unter Anleitung das Begehen des Labyrinths und eine praktische Einführung in Wu wei.

Will man die Intention dieses Tages auf den Punkt bringen, so eignen sich dafür die Anregungen des Jesuiten Anthony de Mello

»Das Glück ist ein Schmetterling.
Jag ihm nach und er entwischt dir,
setz dich hin,
und er lässt sich auf deiner Schulter nieder.«

H. Temper

Profilfahrt zum Kloster Helfta

Am Mittwoch, den 30.9.2020, trafen sich alle GeWi- Schüler*innen der achten Klasse vor den Wyn-Passagen, um eine Tagesexkursion zum Kloster Helfta zu unternehmen.

Nach der eineinhalbstündigen Busfahrt kamen wir auf dem großen Klostergelände an und wurden von Herrn Lange empfangen. Er führte uns in das Haus vor dem Teich, wo wir in zwei Gruppen geteilt wurden.
Unsere Gruppe beschäftigte sich zunächst mit dem klösterlichen Leben. Davon erzählten uns die Schwestern Christiane und Pauline und anschließend haben wir in Kleingruppen verschiedene Alltagsaufgaben aus dem Klosterleben schauspielerisch dargestellt.
Außerdem haben weitere Schüler*innen zu den Aufgabenbereichen passende Stellen aus „Die Regeln des Benedikt“ vorgelesen.
Als wir fertig waren, wechselten wir die Aufgaben. Die andere Gruppe arbeitete dann mit den Nonnen und wir gingen zu Herrn Lange, der uns etwas über die Geschichte des Klosters erzählte. Danach durften wir das Klostergelände besichtigen und besonders beeindruckende Orte oder Gegenstände fotografieren und an Herr Lange schicken. Bei dieser Erkundungstour sind viele schöne Bilder entstanden. Diese schauten wir uns gemeinsam an und wir besprachen, was sie bedeuten und warum sie aufgenommen wurden.

Anschließend gingen die Nonnen zu ihrem Mittagsgebet, das anschauen durfte, wer wollte.
Es war sehr interessant zuzuhören, wie sie abwechselnd auf deutsch und lateinisch sangen, zu Gott sprachen und ihn lobten.
Nach dem 15-minütigen Gebet begann unsere Mittagspause. Insgesamt hatten wir eine Stunde Zeit, um in Fastfood-Läden was zu essen, im Supermarkt einzukaufen oder um uns auf dem Gelände auszuruhen.

Nach der Pause versammelten wir uns und das Programm ging weiter.
Wir wurden noch mal in die gleichen Gruppen eingeteilt und für uns ging es los, mit den Schwestern Christiane und Pauline, zu einem „lebendem“ Labyrinth. Das wird so genannt, da die Wege von Sträuchern, Büschen und Kräutern umrandet werden. Wir hatten die Aufgabe, still Schwester Pauline hinterherzulaufen. Damit wir nicht nur äußere, sondern auch innere Stille finden konnten, sollten wir uns ganz auf uns selbst konzentrieren. Wir sollten unsere Ängste vor anstehenden Ereignissen ablegen, darüber nachdenken, wofür wir dankbar sein können und daraufhin haben wir überlegt, was die Person vor uns für Schwierigkeiten haben könnte und wir wünschten ihr Glück dabei. Dieses intensive Laufen hat uns unsere innere Stille gezeigt und in uns selbst kehren lassen. Anschließend durften wir den Nonnen noch Fragen stellen, wodurch wir viel über ihre Entscheidungen ins Kloster zu gehen erfuhren.
Herr Lange hatte in der Zwischenzeit eine Diashow mit den von den Schüler*innen gemachten Bildern erstellt und wir schauten uns noch einmal alle Fotos an. Weil auch Bilder vom Labyrinth dabei waren, kamen wir auf die innere Stille zu sprechen.
Das war eine gute Überleitung zum nächsten Thema: Alltagsstress. Wir stellten fest, dass durch die Schule schon bei jungen Menschen großer Stress entsteht und dass es schwer ist, herunterzukommen. Doch da hatte Herr Lange einen Trick namens “Wu Wei“ für uns.
Dafür setzt man sich einfach auf einen Stuhl, legt die Hände in den Schoß und macht ca. 10 Minuten lang nichts. Wir haben das gleich mal ausprobiert und festgestellt, wie gut das tut.
Aber dann war unsere Zeit fast schon um.
Herr Lange verabschiedete sich noch mit den Worten „Grübeln ist Gift für die Seele“.

Schon eine halbe Stunde später mussten wir vom Kloster Abschied nehmen und in den Bus einsteigen. Nach diesem schönen Ausflug hatten wir alle gute Laune und waren natürlich auch ein wenig erschöpft.
Hanna Thon, Klasse 8d

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