Welche Fremdsprache möchte ich ab Klasse 6 lernen?

Jedes Jahr im Dezember erfahren alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 viel Interessantes über die Fremdsprachen, die sie ab dem kommenden Schuljahr lernen können: Lateinisch, Russisch und Französisch. Kompetent und anschaulich sollen alle neugierig gemacht und ihnen eine Hilfe für die richtige Wahl gegeben werden.

Französisch, friedlich, Fußball

Französisch ist nicht nur eine romantisch anmutende und weltweit gesprochene Sprache. Nein, Französisch ist auch ein Lebensgefühl, das am Montag und Dienstag in Form der Schnupperstunden in unserer Schule Einzug erhielt. Alle Fünftklässler lauschten dem besonderen Klang aktueller französischer Hits und befragten unseren Freiwilligen Adrien. Unser unmittelbarer Nachbar ist gemeinsam mit Deutschland der Motor der Europäischen Union. Die deutsch-französische Freundschaft ein Garant für den Frieden. Wer außerdem im Stadion die Namen der französischen RB-Spieler richtig ausrufen möchte, der ist bei der Sprache des aktuellen Fußballweltmeisters genau richtig.

Julia Liebing, Fachlehrerin Französisch

 
 

Salvete!

Den Schülern wurde dieses Jahr zum ersten Mal das Fach Latein vorgestellt, das vielen noch unbekannt war. Sie sahen an dem Märchen Rötkäppchen wie viele scheinbar deutsche Wörter lateinischen Ursprungs sind. An der interaktiven Tafel konnten sie bekannte Fremdwörter, Mythen und auch römische Städtenamen Europas zuordnen. Sie lernten, dass Latein die Muttersprache Europas ist, es für viele Studienfächer sehr hilfreich und nicht schwerer ist als die moderne Fremdsprachen.

Carola Leppin, Fachlehrerin für Latein

Jolkafest

Traditionsgemäß  fand die Vorstellung der 2. Fremdsprache Russisch in der Weihnachtszeit statt. Zuerst mussten die Schüler den Tannenbaum zum Leuchten bringen, indem sie den Reim Раз, два, три, ёлочка гори! sagten. Als obligatorisches Element wurden die Geschenke reihenweise im Wettbewerb vorgeben, damit sie unterm Baum liegen können. Wir probierten aber auch die конфеты, вафли, карамели in den schönen bunten Boxen aus. Außerdem wurden die Namen des Weihnachtsmannes Дед Мороз und seiner Enkelin снегурочка erlernt. Dann gab es einen interessanten Quizz über Russland. Einiges wussten die neuen Gymnasiasten schon. Ganz verwundert waren die meisten, dass es erst am 31.12. die Präsente vom Väterchen Frost und seiner Bergleiterin gibt. Viele hatten schon russische Speisen wie Kaviar, Borschtsch und Pelmeni gegessen.

Anschließend gab es verschiedene Souveniers zu bestaunen. Die Lehrerin war in einem tatarischen Kostüm mit der typischen Kopfbedeckung gekleidet. Das sah cool aus. Sie erklärte, dass die Tataren 200 Jahre über Russland herrschten, der Name Kreml aus der Sprache kommt und fast 200 Völker in Russland leben. Die Jakuten sahen wir mit ihrer Jurte und Rentier im eiskalten Sibirien auf einem Foto.

Trickfilmfiguren wurden auch herumgezeigt: einige davon sprachen oder sangen wie Чебурашка, Маша, Буратино. So heißt der russische Pinoccio. Wir malten ihn farbengetreu mit seiner langen Nase. Die Schüler durften den Tiger der Winterolympiade in Sotschi und Забивака von der Fußballweltmannschaft 2018 usw. knuddeln.

Wir sprachen gemeinsam das kyrillische Alphabet. Das russische Blumentuch mit Fransen kann man auf den Kopf, um den Hals, auf den Rock binden oder als Tischdecke benutzen. Schließlich sahen wir einen Videoclip über den faulen Jungen Antoschka, wo wir den Refrain und Namen problemlos mitsingen konnten. Russischlernen fetzt richtig, oder?

Ines Pfundt, Fachlehrerin für Russisch